Waldumbau

Brandenburg ist Kiefernland, denn die Kiefer wächst auf 70% der Waldfläche. Dabei ist die märkische Kiefer anspruchslos, sie wächst auf kargen Sandböden, trotzt Frost und Dürre und liefert dennoch gutes Holz.

Doch im reinen Bestand ergeben sich viele Nachteile mit der Kiefer: Monokulturen sind anfällig gegenüber extremen Witterungsbedingungen, Schädlingen und Waldbränden. Deswegen ist der Waldumbau notwendig in Brandenburg.

In den letzten 25 Jahren wurden in Brandenburg 124 Mio. € in den Waldumbau investiert. Das Ziel lautet: 500 000 ha Wald in den nächsten 40 Jahren „umzubauen“, also Wald mit natürlichen Strukturen, gemischten Alters- und Artenbeständen zu schaffen. Zur Erreichung des gesteckten Zieles müssten 12 500 ha Wald pro Jahr "umgebaut" werden. Leider sind es in Brandenburg in den letzten Jahren gerade mal 3000 ha.  Allen voran erlaubt der hohe Wildbestand durch Verbiss keinen Aufwuchs von Jungpflanzen, welche wesentlich zum natürlichen Waldumbau beitragen. Deshalb suche ich mit meinem Team nach praktischen Lösungen für den Waldumbau.

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