Tierschutz und Tierrechte

Ein rosa Ferkel oder Kühe auf saftigen Bergwiese sind wohl der Inbegriff einer Landwirtschaft, wie sie sich die meisten Menschen wünschen – LandwirtInnen und VerbraucherInnen gleichermaßen. Die Tiere bekommen ihr Futter vom eigenen Hof, haben genügend Auslauf und ein gesundes Leben. BäuerInnen erzeugen, verarbeiten und vermarkten ihre Produkte naturschonend und regional, können mit ihrem Betrieb sich und ihre Familien ernähren und unterstützen die lokale Gemeinschaft.

Die Welt hinter den meisten Stalltüren sieht jedoch oft anders aus: industrielle Massentierhaltung, hoher Ressourcenverbrauch und Nährstoffeintrag auf Kosten der Umwelt, prekäre Arbeitsbedingungen, Lebens- und Futtermittelskandale, Abhängigkeiten von Konzernen. Unsere Alternative zur industriellen Tierproduktion bzw. zur idyllischen Museumslandwirtschaft ist eine moderne Landwirtschaft, von konventionell-verantwortungsvoll über Öko bis zu bio-vegan.

Aktuelle Nachrichten

22.05.2018

Urteil zu Tornitz: Laxe Genehmigungspraxis rächt sich

Wie der Naturschutzbund Brandenburg mitgeteilt hat, darf eine der europaweit größten Schweinezuchtanlagen in Tornitz bei Vetschau nicht vergrößert werden. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg laut Nabu am gestrigen Donnerstag im einstweiligen Rechtsschutzverfahren entschieden.

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07.05.2018

Einladung zum Fachgespräch „Lasst die Sau raus! – Die Zukunft der Tierhaltung in Brandenburg“ am 25. Mai 2018 im Brandenburger Landtag

Wie sieht sie aus, die Zukunft der Tierhaltung in Brandenburg? Wohin soll die Reise gehen? Ist artgerechte Tierhaltung möglich? Welche Trends werden sich durchsetzen, der zu immer mehr Massentierhaltung, zu Bio-Fleisch aus artgerechter Haltung oder zu einer vegetarischen oder veganen Lebensweise? Wie schaffen wir eine umweltverträgliche Landwirtschaft?

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16.04.2018

Genehmigung für Schweinemastanlage Hassleben hätte nie erteilt werden dürfen

Die Genehmigung für die Schweinemastanlage Haßleben (37.000 Mastplätze) in der Uckermark hätte 2013 nicht erteilt werden dürfen, weil sie den Wasserzustand des nahen, im FFH-Gebiet „Kuhzer See/Jakobshagen“ liegenden Kuhzer Sees bedroht. Das geht aus der Beantwortung der Kleinen Anfrage des umweltpolitischen Sprechers der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BENJAMIN RASCHKE hervor.

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11.04.2018

Bio-Eier - Landwirtschaftsministerium muss für Einhaltung der Stallgrößen sorgen

Wie eine Kleine Anfrage der bündnisgrünen Landtagsfraktion ergeben hat, ist das Brandenburger Landwirtschaftsministerium bei der Frage, wie viele Bio-Legehennen in einem Gebäude gehalten werden dürfen, weiterhin der Auffassung, dass unbegrenzt viele Stallabteile mit jeweils 3.000 Tieren in einem großen Stall untergebracht werden dürfen. Die EU-Kommission hatte Mitte März jedoch verdeutlicht, dass die Obergrenze von 3.000 Legehennen auch für das Gebäude gilt.

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26.03.2018

Hähnchenschlachter Wiesenhof unterliegt wegen nicht genehmigter Kapazitäten in Niederlehme erneut vor Gericht

Der agrarpolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BENJAMIN RASCHKE nimmt zur Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zur Teilstilllegung des Wiesenhof-Schlachthofs in Niederlehme (Märkische Geflügelhof Spezialitäten GmbH), über die `Brandenburg Aktuell´ gestern Abend berichtete, wie folgt Stellung:

„Von der Entscheidung geht ein wichtiges Signal aus, nämlich dass sich auch ein Unternehmen wie Wiesenhof an die für alle geltenden Normen des Genehmigungsrechts halten muss.

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URL:https://benjamin-raschke.de/meine-themen/tierschutz-und-tierrechte/browse/5/