"Für eine Klare Spree" Tour

Vom 25. Juli bis zum 2. August 2016 werden die bündnisgrünen Landtagsabgeordneten Benjamin Raschke (Landtag Brandenburg) und Franziska Schubert(Landtag Sachsen) mit dem lectric E-Tandem auf einer gemeinsamen Sommertour zum Thema ,,Klare Spree" unterwegs sein. Start ist die Spreequelle in Neugersdorf in Sachsen, Ziel ist Berlin.

Thematisch machen die Abgeordneten an Orten Halt, wo das Ökosystem, die Wasser- und Lebensqualität in, neben und auf der Spree gefährdet sind. Die Tour widmet sich v. a. der Eisenhydroxid- und Sulfatbelastung und Fragen der Gewässerunterhaltung. In der einmaligen Landschaft und den einzigartigen Orten entlang der Spree von der Oberlausitz bis hin nach Berlin werden die Landtagsabgeordneten mit Menschen aus der Region sprechen und für ein intensiveres Engagement für eine saubere Spree werben.

Gesprächspartner von Bürgerinitiativen, Verwaltung, Politik und Umwelt- und Naturschutzverbänden werden ihre Sichtweisen zu Ursachen, Auswirkungen und Lösungsansätzen für eine Klare Spree darlegen. Und für Menschen aus den Orten, in denen schon lange kein klares Spreewasser mehr fließt, bringen die Abgeordneten Geschenke von der Quelle mit.

BENJAMIN RASCHKE: ,,Die massive Eisenocker- und Sulfatbelastung ist eine Folge des Braunkohletagebaus. Sie führt zur Verschlammung und Versauerung der Spree, gefährdet Tier- und Pflanzenvielfalt, die Trinkwasserversorgung sowie Wirtschaft und Tourismus. Teile des 2013 von der Landesregierung gestarteten Sofortprogramms wurden zwar umgesetzt, doch mit überschaubarem Erfolg. Besonders das Ziel, den Eisenocker nicht bis zum Unesco-Biosphärenreservat Spreewald dringen zu lassen, wurde verfehlt. Wir fordern daher, die Maßnahmen für eine klare Spree zu intensivieren. Insbesondere muss die Landesregierung den künftigen Eigentümer der Braunkohletagebaue in der Lausitz EPH verpflichten, die Einleitung von Eisenocker und Sulfat drastisch zu reduzieren."

Die Tourdaten im Überblick:

25.07. Ebersbach-Neugersdorf - Bautzen

26.07. Bautzen - Neustadt/Spree

27.07. Neustadt/Spree - Spremberg - Welzow

28.07. Welzow - Cottbus

29.07. Cottbus - Raddusch

30.07. Raddusch - Schlepzig

31.07. Schlepzig - Briesen

01.08. Briesen - Schöneiche

02.08. Grünheide - Berlin

02.08.2016

Videotagebuch "Für eine Klare Spree" Tour: Wunderbare Erlebnisse, ein klares Fazit und ein Ausblick

Am Ufer der Spree in Berlin ziehen Benjamin Raschke und Franziska Schubert ein Fazit zum Ende ihrer Sommertour "Für eine Klare Spree". Neben den wunderbaren Treffen mit Menschen entlang der Spree berichten sie von den Anstrengungen zur Überwindung des Mollsandes und der Routensuche im nächtlichen Wald. Ihr Fazit lautet: keine neuen Tagebauen und es bedarf gemeinsamer Anstrengungen von Bund, Ländern und Tagebaubetreibern, um die Spree von den Belastungen durch Sulfat und Eisenhydroxid zu befreien. Diese Anstrengungen sind nicht nur eine Frage der Ökologie und der Finanzen, sondern auch eine Frage der Gerechtigkeit.

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02.08.2016

Abschluss der Klare-Spree-Tour: Bündnisgrüne Abgeordnete übergeben Spreequellwasser und Brief ans Bundeskanzleramt

Die bündnisgrünen-Landtagsabgeordneten BENJAMIN RASCHKE (Brandenburg) und FRANZISKA SCHUBERT (Sachsen) haben ihre Sommertour 2016 "Für eine klare Spree" nach 9 Tagen am Bundeskanzleramt beendet. Zu Beginn ihrer Radtour am Montag, den 25.7., kümmerten sich die beiden Landtagsabgeordneten um 'Gastgeschenke' für ihre Gesprächspartner auf der Tour: Sie füllten Wasser aus der Spreequelle in Neugersdorf (Landkreis Görlitz) ab. Die letzte Flasche Spreequellwasser sowie eine Flasche mit verockertem Spreewasser wurde heute zusammen mit einem Brief der beiden Landtagsabgeordneten an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel übergeben.

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02.08.2016

Cottbuser Ostsee: Bündnisgrüne weisen Vattenfall-Kritik an Forderung nach verbindlichem Grenzwert zurück

Die beiden bündnisgrünen Landtagsabgeordneten BENJAMIN RASCHKE (Brandenburg) und FRANZISKA SCHUBERT (Sachsen) haben Kritik von Vattenfall an ihrer Forderung nach verbindlichen Grenzwerten für die Einleitung von Eisenhydroxid und Sulfat in den geplanten Cottbuser Ostsee zurückgewiesen.

„Vattenfall irrt sich gewaltig“, sagte BENJAMIN RASCHKE. Dass seine Forderung nach einem verbindlichem Grenzwert von 250 Milligramm pro Liter angemessen sei, verdeutliche schon die neue Oberflächengewässerverordnung, die das Bundeskabinett unlängst erlassen hat. Bis 2021 müssten demnach beispielsweise Fließgewässer wie die Spree einen guten ökologischen Zustand erreichen. Dazu zählen Orientierungswerte, wonach das Jahresmittel für Sulfat 200 mg/l in 90 Prozent der Gewässerproben nicht überschreiten sollte. BENJAMIN RASCHKE verwies auch auf Erkenntnisse des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie, wonach bereits eine Sulfatkonzentration von 200 Milligramm aquatische Lebensgemeinschaften empfindlich stören kann.

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31.07.2016

Pilotprojekt „Entschlammung des Spreewaldes“: Benjamin Raschke sieht Erfolg des Projektes gefährdet

Im Rahmen der Sommertour „Für eine Klare Spree“ von Sachsen nach Berlin machten sich Benjamin Raschke, Landtagsabgeordneter in Brandenburg, und seine sächsische Kollegin, Franziska Schubert, am Brodg in Lübbenau ein Bild vom Pilotprojekt „Entschlammung des Spreewaldes“. Zuvor hatte Benjamin Raschke eine Kleine Anfrage zum Sachstand gestellt, zu der nun auch die Antwort der Landesregierung (Drucksache 6/4727) vorliegt.

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29.07.2016

Gefahr der Verockerung beim Cottbuser Ostsee: Landesregierung muss Bergbaubetreiber scharfe Auflagen erteilen

www.ideengruen.de | markus pichlmaier

Bei einem Besuch des ehemaligen Tagebau Cottbus Nord anlässlich der #KlareSpree-Radtour entlang der Spree von der Quelle bis nach Berlin mit der sächsischen Landtagskollegin Franziska Schubert äußerte der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Benjamin Raschke Befürchtungen, dass der zukünftige Cottbuser Ostsee eine sichtbare Verockerung aufweisen könnte. Am Aussichtspunkt Süd traf sich die Radlergruppe mit Sascha Fussan von der Bürgerinitiative „Achtung Ostsee“. Die engagierten Bürger aus Maust und Willmersdorf am Nordrand des Tagebaus begleiten das Projekt kritisch.

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29.07.2016

Videotagebuch "Für eine Klare Spree": Revue zu den letzten 4 Tagen auf Tour in Cottbus

Benjamin Raschke und Franziska Schubert lassen die letzten vier Tage Ihrer Sommertour "Für eine Klare Spree" Revue passieren. Sie ziehen erste Schlußfolgerungen für ihre parlamentarische Arbeit, erinnern sich an tolle Gastgeber, wissende Tourbegleiter, tolle Treffen und haben Wünsche für die Überquerung der Landesgrenze von Sachsen nach Brandenburg. Beeindruckende Stationen waren die Stadt Spremberg, die Besichtigung der Talsperre Spremberg, das bereits leergezogene Dorf Haidemühl, Proschim und schlussendlich eine erlebnisreiche Übernachtung in Welzow.

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28.07.2016

Videotagebuch: Die Ausfällung des Eisenockers in die Spree südlich von Neustadt

Benjamin Raschke und Franziska Schubert besichtigen die Hauptspree südlich von Neustadt / Spree. Mit einem Video halten sie Ausfällung des Eisenockers aus einem Drainagegraben in die Spree fest. Durch den unterschiedlichen pH-Wert fällt die Eisenfracht aus dem Drainagegraben in der Spree aus und färbt sie braun.

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27.07.2016

Spree: Vom klaren Quellwasser zum ockerbraunen, belasteten Fluss

GRÜNE: Sachsen und Brandenburg müssen gemeinsames Engagement gegen Verockerung der Spree verstärken

Die bündnisgrünen Landtagsabgeordneten Franziska Schubert (Sachsen) und Benjamin Raschke (Brandenburg) fordern auf ihrer Radtour "Für eine klare Spree" von der Sächsischen und Brandenburger Staatsregierung ein verstärktes und gemeinsames Engagement gegen die Verschmutzung der Spree mit Eisenocker und Sulfat. „Während an der Spreequelle in Neugersdorf das Wasser noch klar zu Tage tritt, ist der Fluss nur ca. 80 Kilometer weiter an der Landesgrenze von Sachsen und Brandenburg ein sulfatbelastetes, ockerbraunes Gewässer - man sieht es, man riecht es, wie krank der Fluss hier ist“, stellte Franziska Schubert am Mittwoch in Spreewitz (Landkreis Bautzen) fest.

 

 

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27.07.2016

Videotagebuch "Für eine Klare Spree": Wo die Spree krank wird - Furt Ruhlmühle

Heute hat die Grüne Sommertour "Für ein Klare Spree" an der Ruhlmühle, gelegen an einem Nebenarm der Spree, Halt gemacht. Von dort berichten Franziska Schubert, Benjamin Raschke und Jens Bitzka von der Quelle des Eisenockers, von der Verlegung des offiziellen Spreeradweges und von unangenehmen Düften, welche die Eisenockersedimentation mit sich bringt.

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26.07.2016

Videotagebuch "Für eine Klare Spree": erste Etappe von Ebersbach-Neugersdorf nach Bautzen

Benjamin Raschke und Franziska Schubert berichten aus der Jugendherberg in Bautzen von ihrer ersten Etappe während der Sommertour "Für eine Klare Spree". Sie erzählen von klarem Spreewasser an der Quelle, dem Treffen mit den Wilthener Naturfreunden und mit David Statnik, Vorsitzender der Domovina. Sie blicken auf einen ersten erfolgreichen Tag zurück und sind dankbar für das lectric E-Tandem, denn nur mit dessen Hilfe konnten sie die Höhen des Oberlausitzer Berglandes bezwingen. Morgen geht es auf an den Bärwalder See und dann weiter nach Neustadt an der Spree.

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URL:http://benjamin-raschke.de/meine-themen/sommertouren/klare-spree-tour-2016/