Ressourcenpolitik & (illegaler) Müll

Deutschland hält einen traurigen Rekord: Im Durchschnitt produziert jede Verbraucherin und jeder Verbraucher jedes Jahr 626 Kilogramm Hausmüll. Hinzu kommen täglich Unmengen an Bauschutt und Sondermüll. Müll ist daher ein großes Geschäft, vor allem mit illegaler Entsorgung lässt sich viel Geld verdienen. Allein in Brandenburg sind  über 150 illegale Müllhalden bekannt.

Hintergrund sind hohe Anreize für schwarze Schafe in der Müllbranche und eine schwache Kontrolle durch den Staat. Das hat gravierende Folgen: Umwelt und Grundwasser sind oft auf Jahrzehnte belastet. Die Entsorgungskosten werden inzwischen auf rund 500 Millionen Euro geschätzt. Hintergrund ist aber auch eine Wirtschaftsweise, die immer mehr Müll produziert und bei der Müllvermeidung und -wiederverwendung oft nur Schlagworte bleiben.

Mein Anspruch ist, dem einen Riegel vorzuschieben. Das Wichtigste dabei: Alternativen zu immer mehr Müll schaffen.

Aktuelle Nachrichten

18.06.2021

Neuer Abfallwirtschaftsplan stellt Mülldeponien auf den Prüfstand

Wie ist der aktuelle Stand der Dinge bei der Fortschreibung des Abfallwirtschaftsplans? Das wollte Benjamin Raschke, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag, in Rahmen einer Mündlichen Anfrage vom zuständigen Umweltmi...

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30.05.2018

Müllablagerung mit Schadstoffen in Fürstenwalde/Spree

Entsorgungsunternehmen in Fürstenwalde/Spree haben unweit der Spree Müll auf einem Gelände abgelagert. Auf den Grundstücken liegen Ölabfälle und es sind Tanks vorhanden, aus denen bereits Öl entweicht. Weiterhin befinden sich Asbestabfälle und Teerpappe auf den Grundstücken.

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15.01.2018

Illegale Müllentsorgung von Brandenburger Unternehmen in Polen

Der rbb berichtete am 24. November 2017 über das illegale Entsorgen von deutschem Müll in Polen. Auch Unternehmen aus Brandenburg seien daran beteiligt. Für den Rücktransport des illegal in Polen entsorgten Mülls müssten die Bundesländer aufkommen, falls sich der verantwortliche Umweltsünder nicht ermitteln lasse.

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04.10.2017

Liegen zwischen Döbern und Bohsdorf Vorwerk giftige Stoffe im Wald?

Laut der Presseberichterstattung bestehen Bürgerhinweise, dass Fässer mit giftigen Substanzen in einem Waldgebiet zwischen Döbern und Bohsdorf Vorwerk abgelagert wurden. Schadstoffuntersuchungen des Oberflächen- und Grundwassers des Landkreises SpreeNeiße haben keine alarmierenden Ergebnisse erbracht.

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04.10.2017

Umsetzung Teilstillegung des Wiesenhof-Schlachthofes in Königs Wusterhausen

Die Märkische Geflügelhof-Spezialitäten GmbH in Königs Wusterhausen/Niederlehme vermarktet ihre Produkte unter dem Markennamen „Wiesenhof“. Sie hat ihre Geflügelschlacht- und Verarbeitungsanlage über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr mit einer Kapazität betrieben, die erheblich über das genehmigte Maß hinausgeht. Am 20. Juni 2017 wurde deshalb ein Bescheid zur Teilstilllegung des Wiesenhof-Schlachthofes erlassen

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