Ambrosia

Im Land Brandenburg breitet sich die beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) immer weiter aus. Der Süden Brandenburgs mit den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Dahme-Spreewald ist deutschlandweit eine der am stärksten von Ambrosia betroffenen Regionen. Sehr hohe Belastungen treten in den Städten Drebkau und Vetschau auf.

Eine Ambrosiapflanze produziert bis zu 60.000 Samen pro Jahr, welche bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben. Die Ausbreitung der Ambrosie bereitet große Sorgen – die biologische Vielfalt, die heimische Landwirtschaft und die Gesundheit der Menschen sind gefährdet. Die winzigen Pollen der Ambrosia gelten unter Allergologen als besonders aggressiv und können neben starken Allergien sogar Asthma auslösen.

Das Land Brandenburg läßt die Kommunen bei der Bekämpfung der Ambrosia zumeist allein. So fehlt es an einer finanziellen, fachlichen und rechtlichen Unterstützung der betroffenen Kommunen sowie an einer ressortübergreifenden Abstimmung. Im Landtag setze ich mich für eine Unterstützung der Kommunen durch das Land ein, sei es bei der Bekämpfung der Ambrosia in betroffenen Regionen oder für Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung. 

Aktuelle Informationen

01.12.2017

Tierschutzplan muss verbindlich sein und ausfinanziert werden

Zur heute beginnenden Abschlussveranstaltung zur Erarbeitung des brandenburgischen Tierschutzplans äußert sich der landwirtschaftspolitische Sprecher der bündnisgrünen Landtagsfraktion Benjamin Raschke wie folgt:

„Zwar ist der Tierschutzplan noch...

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29.11.2017

Oberflächen- und Grundwassermonitoring bei der Bolart Schweineproduktionsanlagen GmbH in Tornitz, Vetschau

Die Landesregierung teilte 2015 mit (Drucksache 6/944), dass der Anlagenbetreiber der Bolart Schweineproduktionsanlagen GmbH nach Bundesimmissionsschutzgesetz beauflagt ist, halbjährlich vier Grundwassermessstellen im An- und Abstrom der Anlage zu beproben und die Untersuchungsergebnisse der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz vorzulegen. Nur in den Jahren 2013 und 2014 konnte die Untere Wasserbehörde die in der Genehmigung geforderten Kontrollen lückenlos vorlegen.

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28.11.2017

Nutztierhaltungsstrategie des Bundes

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL hat am 29.6.17 seine Nutztierhaltungsstrategie für eine zukunftsfähige Tierhaltung in Deutschland präsentiert. Die darin formulierten Handlungsfelder, Vorschläge für die Förderung, zum staatlichen Tierwohllabel, zur Tierzucht und zum Ordnungsrecht haben auch Auswirkungen auf die Agrarpolitik des Landes Brandenburg.

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04.10.2017

Umsetzung Teilstillegung des Wiesenhof-Schlachthofes in Königs Wusterhausen

Die Märkische Geflügelhof-Spezialitäten GmbH in Königs Wusterhausen/Niederlehme vermarktet ihre Produkte unter dem Markennamen „Wiesenhof“. Sie hat ihre Geflügelschlacht- und Verarbeitungsanlage über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr mit einer Kapazität betrieben, die erheblich über das genehmigte Maß hinausgeht. Am 20. Juni 2017 wurde deshalb ein Bescheid zur Teilstilllegung des Wiesenhof-Schlachthofes erlassen

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04.10.2017

Vorschriften für Schweineställe müssen vors Bundesverfassungsgericht - Brandenburgs Chance ist artgerechte Haltung

Der agrarpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BENJAMIN RASCHKE hat die Initiative des Berliner Verbraucherschutzsenators DIRK BEHRENDT begrüßt, der diese Woche angekündigt hatte, die Vorschriften zur Schweinehaltung vom Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen. „Ich bin froh, dass Berlin hier vor´s Bundesverfassungsgericht zieht. Alles deutet darauf hin, dass die rechtliche Grundlage der Schweinehaltung, die Nutztierhaltungsverordnung, weder mit dem Tierschutzgesetz, noch mit dem Grundgesetz vereinbar ist", sagte der Landtagsabgeordnete.

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URL:http://benjamin-raschke.de/ambrosia/browse/6/kategorie/tierhaltung-1/