05.07.2017

Werden die Spreewälder Haltepunkte zum Fahrplanwechsel 2017/2018 wieder angefahren?

Um die Pünktlichkeit des RE2 zu verbessern, werden seit Beginn 2016 die Haltepunkte Raddusch, Kunersdorf und Kolkwitz tagsüber nicht mehr bedient.

Ich frage die Landesregierung:

Inwieweit plant sie, die Haltepunkte Raddusch, Kunersdorf und Kolkwitz zum Fahrplanwechsel 2017/2018 anzufahren?

Antwort der Landesregierung:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

Im Zuge des Fahrplans 2016 wurden zur Stabilisierung des Betriebs der Linie RE 2 und zur Erhöhung der Pünktlichkeit die Haltepunkte in Kolkwitz, Kunersdorf und Raddusch eingeschränkt. Zum Ausgleich dafür wurden Busverkehre eingerichtet. Die Pünktlichkeit des RE 2 konnte durch die Maßnahme deutlich verbessert werden.

Eine einfache Wiederaufnahme der Haltepunkte in den Fahrplan ist nicht vorgesehen, sie würde die Linie wieder instabil machen. Um die genannten Haltepunkte wieder im Taktverkehr bedienen zu können, wurden in 2016 die Verkehrsunternehmen beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Infrastrukturbetreiber eine ganztägige Bedienung mit Regionalzügen zu prüfen.

Ein Pendelzug Lübben-Cottbus im Zweistundentakt wäre möglich gewesen, wurde jedoch im Ergebnis der Gespräche mit den kommunalen Vertretern und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort abgelehnt.

Weitere Anpassungen wurden geprüft, waren aber entweder infrastrukturbedingt nicht umsetzbar oder hätten zu deutlichen Verschlechterungen für alle Fahrgäste geführt (Fahrzeitverlängerungen, Anschlussverluste). Somit wird im Ergebnis der Abstimmungen im Fahrplan 2018 das heutige Angebot fortgeführt.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Schneider

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