13.05.2019

Cottbuser Ostsee - Klage gegen Land geboten

www.ideengruen.de | markus pichlmaier

Zur Klage-Einreichung der Stadt Frankfurt (Oder) und der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA) gegen die vom Land genehmigte Flutung des Cottbuser Ostsees sagt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Benjamin Raschke:

„Ich halte die gerichtliche Überprüfung der Flutungsgenehmigung für durchaus geboten. Der Schutz des Trinkwassers ist ein hohes Gut. Doch leider hat die Landesregierung ihm in den vergangenen Jahren nicht genug Gewicht eingeräumt.

In Südbrandenburg bis nach Berlin haben Flussanrainer unter den Folgen der braunkohlebedingten Einträge in die Spree zu leiden. Seit Jahren warnt die städtische Wassergesellschaft Frankfurt vor den Folgen hoher Sulfatwerte für das Trinkwasser. Doch die Landesregierung hat es bis heute noch nicht einmal geschafft, einen verbindlichen Bewirtschaftungserlass für Sulfat vorzulegen, geschweige denn Frankfurt bei der Ertüchtigung eines neuen Wasserwerkes zu unterstützen“.

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