27.04.2016

Bio-Monitoring der Spree: Einfluss der Verockerung auf Flora und Fauna

Die Verockerung der Spree und ihrer Zuflüsse in der Lausitz durch stark eisenhydroxidhaltiges Wasser stellt ein großes Problem dar, dem seit 2013 durch ein Maßnahmenprogramm in Verantwortung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) entgegengetreten wird.

Die Ergebnisse der Anstrengungen, die darauf abzielen, die bergbaubedingten Stoffbelastungen zu verringern, lassen sich auf der Website des Landesamts für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) nachverfolgen.

Diese Werte sagen jedoch nichts darüber aus, wie die chemischen Komponenten die Tier- und Pflanzenwelt in den betroffenen Gewässern beeinflussen. In öffentlichen Veranstaltungen des Aktionsbündnisses Klare Spree wurde vonseiten des Landesamtes für Umwelt (LfU, damals LUGV) erklärt, dass ca. 70 Messstellen hinsichtlich der biologischen Parameter untersucht werden.

Die Ergebnisse wurden bislang nicht öffentlich kommuniziert, auch sind die Messstellen nicht bekannt.

Ich frage die Landesregierung:

Wo sind die Orte der Messstellen und die Ergebnisse der Untersuchung hinsichtlich der biologischen Parameter öffentlich einsehbar?

Antwort der Landesregierung:

Die räumliche Lage der 73 untersuchten Messstellen ist seit 2014 auf der Internetseite "Bergbaubedingte Wirkungen auf den Wasserhaushalt in Brandenburg" des MLUL eingestellt. Dort finden Sie auch die Monitoring-Berichte.

Minister Vogelsänger

URL:https://benjamin-raschke.de/aktuelles/news-detail/article/bio_monitoring_der_spree_einfluss_der_verockerung_auf_flora_und_fauna/