Aktuelles

07.06.2016

Haßleben: Landesregierung weiter auf Kurs Pro-Massentierhaltung

Ein Bündnis aus NABU, BUND, Deutschem Tierschutzbund, der Albert Schweitzer Stiftung und der Bürgerinitiative Kontra Industrieschwein hat heute beim Verwaltungsgericht Potsdam Klage gegen die geplante Schweinemastanlage in Haßleben eingelegt. Das Bündnis reagiert damit auf die Ablehnung des Widerspruchs gegen die Anlage, die im Mai durch das Landesamt für Umwelt (LfU) erfolgt war. Mit der Klage soll verhindert werden, dass die Genehmigung zur Einstallung von 37.000 Schweine im uckermärkischen Haßleben aufrechterhalten werden kann.

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13.05.2016

Entscheidung pro Schweinemast in Haßleben: Aus Volksbegehren nichts gelernt

Das brandenburgische Landesamt für Umwelt hat alle Widersprüche von Umwelt- und Tierschutzverbänden gegen die Genehmigung der Schweinemastanlage im uckermärkischen Haßleben abgelehnt.

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25.04.2016

Einhaltung von EU-Vorschriften bei der Unterbringung von Öko-Legehennen

Nach Artikel 14, Absatz 6 der Durchführungsvorschriften zur EG-Ökoverordnung muss „Freigelände für Geflügel […] überwiegend aus einer Vegetationsdecke bestehen und Unterschlupf bieten; die Tiere müssen ungehinderten Zugang zu einer angemessenen Anzahl Tränken und Futtertrögen haben.“* Deutschlandweit legte zudem die Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Anforderungen an den Geflügelauslauf (pdf-Datei) fest, welche u.a. die Vegetationsdecke und die Einzäunung betreffen.

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21.04.2016

Benjamin Raschke spricht zur Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft zum Volksbegehren „Volksinitiative gegen Massentierhaltung“

Sie haben uns im Vorfeld im Ausschuss aufgefordert - ich will fast sagen: angefleht -‚ dass wir Ihrem Kompromiss heute zustimmen. Das kann ich gut verstehen, schließlich sind wir, sind BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hier sozusagen der Maßstab in Sachen Tierschutz.

Unsere Zustimmung wäre quasi der Ritterschlag für Sie. Nur, liebe Kolleginnen und Kollegen der SPD, dafür hätten Sie wirklich mehr liefern müssen.

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01.03.2016

Verfolgung von Verstößen gegen Bestimmungen des Tierschutzrechtes im Land Brandenburg

Einem Pressebericht von agrarheute.com vom 19.01.2016 mit dem Titel „Tierärzte: 'Justizbehörden ahnden Tierschutzverstöße zu lax'“ zufolge kritisieren Amtstierärzte immer wieder, dass Verstöße gegen Bestimmungen des Tierschutzrechtes gar nicht oder zu lax geahndet werden. Oft würden Staatsanwaltschaften und Gerichte die Verstöße als solche gar nicht erkennen, Verfahren würden eingestellt oder zu lange dauern. Gründe hierfür seien zum Beispiel eine schlechte personelle Ausstattung von Staatsanwaltschaften, Gerichten und Veterinärämtern oder geringe Fachkenntnisse hinsichtlich spezifischer Tierschutzgesetze oder dem Schmerzempfinden von Tieren.

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18.02.2016

Volksbegehren gegen Massentierhaltung: Forderungen längst nicht erfüllt

Zur heute vom Landesbauernverband erhobenen Forderung an den Landtag, das Volksbegehren gegen Massentierhaltung abzulehnen, nimmt der landwirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BENJAMIN RASCHKE wie folgt Stellung:

„Der Bauernverband erkennt an, dass das Volksbegehren gegen die Massentierhaltung zu einer wichtigen Diskussion über die Nutztierhaltung geführt hat, und dass das Votum der rund 104.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger auch eines für gesundes Essen und artgerechte Lebensmittelproduktion ist. Gut so, doch damit hören unsere Gemeinsamkeiten, zumindest bei diesem Thema, auch schon auf.

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25.01.2016

Benjamin Raschke spricht zum Antrag der CDU-Fraktion „Bäuerliche Nutztierhaltung in Brandenburg durch geeignete Rahmenbedingungen stärken“

Sehr geehrte Gäste! Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

In den letzten sechs Monaten haben über 100 000 Brandenburgerinnen und Brandenburger das Volksbegehren gegen Massentierhaltung unterschieben. Sie haben damit für eine andere Agrarpolitik gestimmt - für eine regionalere, bäuerliche, eine tiergerechte Art der Landwirtschaft. Sicherlich schauen heute einige dieser 100 000 Menschen zu und überlegen: Was macht denn der Landtag in der ersten Debatte, während der Grünen Woche, zum Thema Landwirtschaft? Wie verhalten sich denn dazu die Fraktionen?

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18.01.2016

Volksbegehren gegen Massentierhaltung: Landkreis Dahme-Spreewald sichert sich den dritten Platz

9.531 Einwohner des Landkreises Dahme Spreewald haben mit ihren Eintragungen das Volksbegehren gegen Massentierhaltung unterstützt. Damit lag die Abstimmungsbeteiligung im Landkreis bei rund 7%. Höher war die Beteiligung nur in der kreisfreien Stadt Potsdam und im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Damit steuerte der Landkreis rund 9% der Eintragungen für das erfolgreiche Volksbegehren gegen Massentierhaltung bei, welches brandenburgweit 103.891 Menschen unterstützten. „Die Beteiligung war großartig und nur möglich Dank der engagierten Unterstützer, welche über die Forderungen des Volksbegehrens informierten und halfen die bürokratischen Hürden zu umschiffen.“ sagt Benjamin Raschke, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Brandenburger Landtag.

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15.01.2016

MRSA/MRE-Infektionen in Brandenburg unter dem Aspekt des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung

In der industriellen Nutztierhaltung werden oft flächendeckend und zum Teil prophylaktisch Antibiotika an die Tiere verabreicht. Eine Einzeltierbehandlung im Krankheitsfall ist nicht der Standard. Obwohl die Novelle des Arzneimittelgesetzes bundesweit zu einem rückläufigen Verbrauch von Antibiotika in der Tierhaltung geführt hat, sind Teile Brandenburgs, insbesondere Nordbrandenburg, von dieser Entwicklung ausgenommen. In den Landkreisen Uckermark, Barnim und Prignitz haben sich die jährlich an Tierärzte abgegebenen Antibiotikamengen nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zwischen 2011 und 2014 von etwa 15 auf 30 Tonnen verdoppelt.

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20.11.2015

Benjamin Raschke spricht zur Großen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Geflügelhaltung in Brandenburg“

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Gäste!

Ich habe, ehrlich gesagt, ziemlich mit mir gerungen, ob ich heute mit Ihnen über Geflügelhaltung diskutieren kann und will. Angesichts der vielen Kriege auf der Welt, der Anschläge in Paris und all dessen, was uns sonst noch beschäftigt, ist sicherlich nicht nur mein Herz schwer, sodass kaum noch Platz für andere Themen bleibt. Die Frage, wie wir mit unseren Tieren und unserer Umwelt umgehen, ist vielleicht nicht mehr so wichtig angesichts der Frage, wie wir all die Menschen gut unterbringen, die bei uns Zuflucht suchen.

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URL:https://benjamin-raschke.de/aktuelles/browse/9/kategorie/tierhaltung-1/article/nutztierhaltungsstrategie_des_bundes/