Aktuelles

06.03.2017

Was haben wir gelernt beim Fachgespräch: Vogelgrippe in Deutschland – Ist die Stallpflicht noch zeitgemäß?

Die Vogelgrippe hat Deutschland flächendeckend erfasst, bei uns in Brandenburg wurden zehntausende Puten und Enten als Vorsichtsmaßnahme getötet, haben Zoos geschlossen, haben Freiland- und HobbyhalterInnen mit den Auswirkungen der landesweiten Stallpflicht zu kämpfen. Ziel soll es sein, in der Veranstaltung nach vorne zu denken, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. 

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01.03.2017

Keine Öffentlichkeitsbeteiligung bei geplanter Mastanlage Gölsdorf (Landkreis Oder-Spree)

Eine im November 2015 gegründete Gesellschaft plant in Gölsdorf (Gemeinde Steinhöfel) die Errichtung einer Schweine-und Rindermastanlage, nur wenige Kilometer neben der bereits bestehenden riesigen Schweinemastanlage in Eggersdorf bei Müncheberg (Märkisch-Oderland). In Gölsdorf sollen zukünftig 900 Bullen und 768 Schweine gemästet werden. Gegen das Vorhaben gibt es in der Region massive Proteste.

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22.02.2017

Minister bestätigt: Vogelgrippe-Erreger verbreitet sich auch von einer Tierfabrik zur nächsten

Gerade einen Monat ist es her, dass in der Kartzfehn Märkische Putenzuchtanlage in Burglehn (Dahme-Spreewald) rund 45.000 Puten aufgrund der Geflügelpest getötet werden mussten. Bereits eine Woche zuvor war der Erreger in einer von der Kartzfehn Märkische Puten GmbH betriebenen Geflügelanlage in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) entdeckt worden, dort mussten 11.000 Tiere „gekeult“ werden.   Lange war unklar, wie sich die Tiere trotz landesweiter Stallpflicht, die die Landesregierung im November verhängt hatte, mit dem Virus anstecken konnten. Mittlerweile sind die Untersuchungen abgeschlossen, wie Minister Stefan Ludwig heute im Verbraucherschutzausschuss darlegte.

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21.02.2017

Neue „Bauernregeln“ oder Dialog? Zur Massentierhaltung in Brandenburg

Gastbeitrag auf Focus Online

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat für Schlagzeilen gesorgt: Mit flotten Texten brachte die SPD-Politikerin die Probleme der Massentierhaltung oder die Folgen von Glyphosat & Co in nahezu jede Zeitung im Land. Nach heftiger Kritik, auch vom Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sie die Kampagne nun eingestellt und bietet den Dialog an. Alles gut also? Ich befürchte, für Brandenburg heißt das vor allem: Weiter so. Weiter in Richtung Massentierhaltung, Glyphosatbelastung und Artensterben. Schauen wir uns die Realität in Brandenburg an: viele Landwirte sorgen für Tierwohl und umweltgerechte Landwirtschaft, der Anteil der Biobäuerinnen und -bauern steigt langsam aber stetig.

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20.02.2017

Mehr Kühe an die frische Luft - Landesregierung setzt auf Agrarindustrie und vergisst die Weidehaltung

Entgegen dem von der Werbung vermittelten Bild der glücklichen Kuh auf der grünen Wiese leben nur wenige Kühe in Brandenburg auch tatsächlich unter freiem Himmel. Aufgrund der Ausbreitung des Wolfes findet die Weidehaltung in letzter Zeit wieder mehr Beachtung. Hier sind bei der anstehenden Überarbeitung des Wolfsmanagementkonzeptes noch viele Fragen zu beantworten.

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16.02.2017

Minister-Leitfaden von Agrar-Lobbyisten sehr unglückliche Idee

Einem Bericht der Potsdamer Neuesten Nachrichten zufolge hat Brandenburgs Landwirtschafts- und Umweltministerium einen Leitfaden für die Genehmigung von Tierhaltungsanlagen ausgerechnet von einem Ingenieurbüro erstellen lassen, das auch für Betreiber von Massentierhaltungsanlagen tätig ist, indem es für diese Genehmigungsunterlagen erarbeitet.

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30.01.2017

Lasst die Sau raus – Landwirtschaftsminister zieht falsche Schlüsse aus Gerichtsurteil zur Sauenhaltung

Sauen, die trächtig sind oder ihre Ferkel säugen, stehen durchschnittlich ein Drittel des Jahres in beengenden Kastenständen. Ihnen muss es ermöglicht werden, jederzeit in Seitenlage mit ausgestreckten Gliedmaßen zu ruhen, ohne dabei an ein Hindernis zu stoßen, etwa an eine Sau im Nachbarstand. Das hatte das Bundesverwaltungsgericht im November 2016 entschieden. Das Urteil stellt eine höchstrichterliche Auslegung der Tierschutznutztierverordnung dar und ist damit bindend für alle in Deutschland ansässigen Schweinezüchter.

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25.01.2017

Rot-Rot bremst Mitsprache von Kommunen bei Massentierhaltung aus

Der landwirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BENJAMIN RASCHKE hat der Landesregierung vorgeworfen, gegen die Kompromissvereinbarung zum Volksbegehren gegen die Massentierhaltung zu verstoßen. In dem vergangenen April gefassten Beschluss wird die Landesregierung auch aufgerufen zu prüfen, wie die kommunalen Einflussmöglichkeiten bei der Genehmigung von Tierhaltungsanlagen gestärkt werden können. Vergangene Woche antwortete Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider auf eine mündliche Anfrage von BENJAMIN RASCHKE, dass die Landesregierung hier nach einer Prüfung keinen Handlungsbedarf sehe.  

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23.01.2017

Keulung von Zehntausenden von Nutzvögeln verdeutlicht einmal mehr Schattenseiten der Massentierhaltung

Vorgestern ist bekannt geworden, dass in einer Putenmastanlage mit 45.000 Tieren bei Burglehn in Dahme-Spreewald das als Geflügelpest bekannte H5N8-Virus aufgetaucht war. Die Veterinärbehörde hat die unverzügliche Tötung des gesamten Bestandes angeordnet, der Betrieb wird einen Monat geschlossen bleiben. Bereits eine Woche zuvor war der Erreger in einer Geflügelanlage in Kyritz entdeckt worden, dort mussten 11.000 Tiere getötet werden. Unklar ist in beiden Fällen, wie sich die Tiere trotz der landesweiten Stallpflicht, die die Landesregierung im November verhängte, mit dem Virus anstecken konnten.

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19.01.2017

Fördermittel für die Erweiterung der Schweinemastanlage Tornitz

Die Bolart GmbH in Tornitz bei Vetschau hat durch die zuständigen Landesbehörden eine Genehmigung zur Erweiterung der Schweinemastanlage bekommen, die schon heute eine der größten Deutschlands ist.Ich frage die Landesregierung: Für welche Baumaßnahmen welcher Höhe wurden hierfür Fördermittel beantragt oder bewilligt?

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URL:https://benjamin-raschke.de/aktuelles/browse/6/kategorie/tierhaltung-1/article/flugplatz-auf-landwirtschaftlicher-flaeche-nach-angaben-der-landesregierung-nicht-zulaessig/