Aktuelles

29.11.2018

Umweltministerium bestätigt permanente Grundwasserverseuchung durch Tornitzer Schweinemastanlage

Die größte Schweinemast Brandenburgs in Tornitz verseucht immer noch das Grundwasser. Das bestätigte gestern das Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL). Die erhöhten Konzentrationen von Nitrat, Nitrit und Ammonium seien auf den Eintrag von Gülle zurückzuführen. Noch im September bestand nach Anhaben des MLUL, der unteren Wasserbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (uWB OSL) und dem Landesamt für Umwelt (LfU) keine akute Gefahr für das Grundwasser. Einträge hätten in der Vergangenheit stattgefunden. Allerdings sieht das Ministerium auch jetzt keine aktuelle Gefährdung des Grundwassers durch die Schweinemastanlage.

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15.11.2018

Wiesenhof: Landesumweltamt muss Verdacht auf nicht-genehmigte Schlachtungen überprüfen

„Wiesenhof hat die beantragte Erhöhung der Kapazitäten vom Landesumweltamt nur unter zahlreichen Auflagen und Fristsetzungen genehmigt bekommen. Über diese Vorgaben scheint sich das Unternehmen jetzt erneut hinwegzusetzen. Diesen Hinweisen muss das Landesumweltamt jetzt sofort nachgehen, und gegebenenfalls Schlachtungen in nicht genehmigtem Umfang stoppen“, sagte BENJAMIN RASCHKE.

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08.11.2018

Bündnisgrüne für regelmäßige unangekündigte Kontrollen in Schlachtbetrieben

In einem bio-zertifizierten Schlachtbetrieb in Ostprignitz-Ruppin ist es offenbar zu schweren Verstößen gegen den Tierschutz gekommen. Das geht aus Filmaufnahmen der Tierschutzorganisation Animal Rights Watch hervor. Zu den Vorkommnissen nimmt der landwirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Benjamin Raschke wie folgt Stellung. „Bei den von Animal Rights Watch gemachten Aufnahmen handelt es sich um schreckliche Bilder von unhaltbaren Bedingungen in dem Schlachtbetrieb.

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08.10.2018

Erneut Wolf getötet –Zuständigkeit für diese Fälle von Umweltkriminalität sollte Landeskriminalamt übertragen werden

"....Der Wolf ist eine streng geschützte Art, der Abschuss stellt eine Straftat dar. Bei allen Herausforderungen, vor die der Wolf uns stellt, insbesondere was den Schutz von Weidetieren angeht, ist der Griff zur Schusswaffe keine Lösung. Es ist Aufgabe der zuständigen Polizeibehörde, nun den Täter zu ermitteln. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Ermittlungen nach illegalen Wolfsabschüssen häufig im Sande verlaufen...."

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18.09.2018

Kontrollen in der Tierhaltung: Tierschutzminister Ludwig muss Veterinärämter in die Lage versetzen, ihren Aufgaben nachzukommen

„Es ist falsch, alle Betriebe unter Generalverdacht zu stellen. Mit der jetzigen Kontrolldichte haben die Behörden aber kaum Chancen, schwarze Schafe zu entdecken. So werden miserable Zustände, wie zuletzt in Neuzelle, zumeist von Tierschutzorganisationen aufgedeckt - nicht aber von den zuständigen Kontrolleuren der Veterinärämter....

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10.09.2018

Verseuchtes Grundwasser um Schweinemastanlage Tornitz – Behörden betreiben Kuschelkurs mit dem Betreiber

Das Landesumweltministerium hat erneut die Verseuchung des Grundwassers rund um Brandenburgs größte Schweinemastanlage in Tornitz (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) bestätigt. Statt einzuschreiten, habe die untere Wasserbehörde mit dem Betreiber der Anlage, der Bolart GmbH, lediglich eine Absprache getroffen. Danach solle dieser selbst einen Sachverständigen bestellen, der `gegebenenfalls erforderliche´ Maßnahmen vorschlägt. Dies geht auch aus der schriftlichen Stellungnahme des Ministeriums an den Umweltausschuss hervor.

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07.09.2018

Zum Dorf- und Erntefest: Mehr Klimaanpassung statt immer mehr Dürrehilfen

„Im neuen Haushaltsentwurf sind nur lächerliche Summen für die Anpassung der Brandenburger Landwirtschaft an den Klimawandel vorgesehen. Für witterungsbedingte Ernteschäden im letzten und Dürrehilfen in diesem Jahr aber werden Millionenbeträge bereitgestellt. Das ist gleich mehrfach absurd: ...

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13.08.2018

Kein Plastik im Erdbeerkuchen! Unterpflügen von Folienresten nicht tolerieren

Nach der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vorliegenden Informationen hat ein landwirtschaftlicher Betrieb bei Vetschau im Frühjahr Folienreste aus dem Erdbeeranbau untergepflügt. Laut einem Schreiben der zuständigen Unteren Bodenschutzbehörde werden derartige Vorkommnisse nicht im Rahmen der "Einhaltung der guten fachlichen Praxis" in der Landwirtschaft kontrolliert. Die untere Landwirtschaftsbehörde soll demnach keine Möglichkeit haben, hiergegen vorzugehen. Hierzu äußert sich der landwirtschaftspolitische Sprecher der bündnisgrünen Landtagsfraktion Benjamin Raschke wie folgt:

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07.08.2018

Tierschutz geht anders: Brandenburger Tierhaltungsanlagen werden nur alle 16 Jahre kontrolliert

„Die Tierhaltungsbetriebe stehen ohne Zweifel unter großem wirtschaftlichem Druck, doch darf dies nicht zu Lasten der Tiere gehen. Da ist Vertrauen gut, aber Kontrolle besser. Genau die aber fehlt – ein von Land und Landkreisen ernst genommener Tierschutz sieht anders aus.

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30.07.2018

Unzureichende Förderung des Ökolandbaus - Vogelsänger hat Hausaufgaben nicht gemacht

„Die regionale Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln in Berlin und Brandenburg übersteigt das Angebot aus der Region bei Weitem, auch wenn Agrarminister Vogelsänger nicht müde wird zu betonen, wie hoch der Flächenanteil des ökologischen Landbaus in Brandenburg ist. Allein 2017 stieg der Gesamtumsatz des regionalen Naturkostfachhandels noch einmal um 6 Prozent. Die Chancen, die in dieser steigenden Nachfrage nach Ökolebensmitteln liegen, werden in Brandenburg trotz hohen Flächenanteils nur unzureichend genutzt.

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